• Messobjekt: Dehnungsmessung an Brücken

  • Messstelle: Adaption eines DMS auf Stahlträger

  • Messgerät: Verstärkung und Digitalisierung des Eingangssignals

Dehnungsmessstreifen (DMS)

Das Messen mit Dehnungsmessstreifen (DMS) ist ein Standardmessverfahren in der Versuchstechnik. DMS dienen zur Ermittlung von mechanischer Spannung (Dehnung) und daraus ableitbarer Größen, wie z.B. Kraft, Druck oder Drehmoment. Das DMS Messprinzip der kommt in vielen Sensoren und Aufnehmern zum Einsatz. Beispiele sind Beanspruchungs- und Lebensdauerermittlungen einzelner Komponenten, wie zum Beispiel an Blechen oder Rohren, sicherheitsrelevanten Bauteilen wie beispielsweise Fahrzeugachsen oder Flugzeugtragflächen bis hin zur Strukturanalyse großer Elemente zum Beispiel ganzer Fahrzeuge oder Gebäude.

Ein oder mehrere DMS werden dann in einer Wheatstonschen Brückenschaltung angeordnet. Je nach Anzahl der Eingesetzten DMS spricht man hier von Voll-, Halb-, bzw. Viertelbrücken. Dabei kann die Wheatstonsche Brückenschaltung mit Gleichspannung als auch mit Wechselspannung (Trägerfrequenzverfahren, TF) gespeist werden. Jedes der genannten Verfahren bietet dabei Vor- und Nachteile, weshalb imc bei seinen Messverstärkern in der Regel alle Brückenmodi unterstützt werden und es sowohl TF-Verstärker als auch Gleichspannungsverstärker gibt. Neben Messverstärkern speziell für DMS Messungen gibt es auch flexibel konfigurierbare Universalmessverstärker, die neben Dehnmessstreifen auch viele andere Sensortypen und Messmodi beherrschen.

Für die systematische algoritmische Signalanalyse, dem eigentlichen Ziel einer jeden Testmessung, stellt Ihnen imc eine vielzahl von Softwarelösungen und Paketen zur Verfügung. Angefangen bei imc Online FAMOS zur Echtzeitdatenanalyse, über imc STUDIO zur Messeinstellung, Steuerung, Regelung und Datenvisualisierung, bis zur Datenanalyse mit imc FAMOS.

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