Mehr Sicherheit für Schienenfahrzeuge durch Crash Tests

Auffahrversuche auf dem Testgelände des polnischen Instituts für Schienenfahrzeuge

Die Erhöhung der Sicherheit bei Schienenfahrzeugen ist ein Thema, dem sich Firmen wie Bombardier, die Deutsche Bahn (DB) und SIEMENS widmen.
Im Project „Safe Train“ wurden hierzu Auffahrversuche (train crashs) durchgeführt. Unter der Leitung der DB und Bombardier wurden, nahe der Stadt Wroclaw (Breslau) in Polen auf einem Testgelände des polnischen Instituts für Schienenfahrzeuge (CNTK) eine Reihe von Auffahrversuchen mit hoher Geschwindigkeit durchgeführt.


Hintergrund der Tests ist das Bestreben, EU-weite Sicherheitsstandards in Bezug auf Auffahr- und ähnlichen Unfällen zu vereinheitlichen und zu verbessern. Weiterhin sollten Modelle überprüft und spezielle Puffer (Shockabsorber) auf Ihre Funktionsfähigkeit getestet werden.

Die vorliegende Messung wurde unter der Leitung einer Gruppe von Ingenieuren der Fa. Bombardier (DWA Berlin) durchgeführt.

Dazu wurden 4 imc Messsysteme vom Typ µ-MUSYCS in einem mit Schaumstoff gefüllten Metallrahmen untergebracht und direkt auf dem dritten Wagen des Testobjektes befestigt. Diese Maßnahme war notwendig, um einem Frontalcrash von 54 km/h zu widerstehen.

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