11.11.2013

Der Herr der Ringe – gemessen mit imc

imc-Messtechnik im Einsatz auf der Turn-WM in Antwerpen

Damit Turner Spitzenleistungen erbringen können, gilt es auch die Turngeräte ständig zu optimieren. Welche Kräfte wirken auf das Material? Wie sollten Geräteaufbauten aussehen, so dass sie optimal mit Sportlern harmonieren? Um diese Fragen beantworten zu können, sind Tests erforderlich. Dies hat der Sportgerätehersteller Janssen-Fritsen erkannt, der sein Equipment erfolgreich mit imc-Messtechnik und dem imc-Partner Daqpoint optimiert. Im Rahmen der Turn-WM 2013 in Antwerpen zeigte Janssen-Fritsen, wie sich Messdaten und Videodaten synchron aufzeichnen und visualisieren lassen. 

Bei der Messung stand ein Ringturner im Fokus. Kraft und Schwung bilden die Hauptelemente bei dieser Übung. Beim Testaufbau waren zwei Kraftaufnehmer an den Ringen angebracht. Das Universalmessgerät imc C-SERIE erfasste jede Bewegung des Turners. Synchron dazu zeichnete eine Kamera Videodaten auf und somit auch die Symmetrie bzw. Asymmetrie des Sportlers an den Ringen. Sowohl die Signale der Kraftaufnehmer als auch die Videodaten wurden synchron mit der Messtechniksoftware imc STUDIO visualisiert.

Dies bildet eine hervorragende Grundlage für Janssen-Fritsen, um die Sportgeräte zu optimieren und natürlich auch für den Turner und das Trainer-Team, um durch die Analyse der Signale Optimierungen an der Übung vornehmen. Zum Beispiel kann der Turner herausfinden, ob die Kraft, die er ausübt gleichmäßig auf die Ringe verteilt ist oder ob bestimmte kraftverschwendende Faktoren auftreten, die die Übung ineffizienter machen. Zudem lässt sich prüfen, ob wirklich „Ruhe in den Ringen“ herrscht, oder ob kleine Korrekturen vorgenommen werden sollten. Künftig wird die Messtechnik ein weiterer Hebel sein, um sich im Turn-Sport zu einem höheren sportlichen Level zu schwingen.

Top