Neue Messverstärker für das Messen mit Dehnungsmessstreifen

Digitale Signalverarbeitung und Vernetzbarkeit
bringen entscheidende Anwendernutzen

Die von imc Messsysteme, Berlin (Vertrieb ADDITIVE, Friedrichsdorf) entwickelte und hier vorgestellte Familie digitaler DMS-Messverstärker digitalisiert die von den DMS-Brückenschaltungen gelieferten analogen Signale sowohl schnell als auch mit hoher Auflösung.

Das Messen mit Dehnungsmessstreifen (DMS) erfordert eine zuverlässige Verstärkertechnik zum Erfassen und Verarbeiten der von den DMS gelieferten Messsignalen.

Die von imc Messsysteme, Berlin (Vertrieb ADDITIVE, Friedrichsdorf) entwickelte und hier vorgestellte Familie digitaler DMS-Messverstärker digitalisiert die von den DMS-Brückenschaltungen gelieferten analogen Signale sowohl schnell als auch mit hoher Auflösung. Dies geschieht ohne Informationsverlust nach dem Sigma-Delta-Verfahren. Die weitere Signalverarbeitung erfolgt digital, mit allen damit verbundenen Vorteilen. Diese sind z.B,. Nullabgleich und Verstärkungseinstellung, alle denkbaren Filterfunktionen und die komplette Spannungsanalyse, bis hin zur Rosettenberechnung in Echtzeit.
Das DMS-Signal wird mit 24 Bit interner Auflösung bis zu einer Abtastrate von 50 kHz pro Kanal bei einer Bandbreite von 14 kHz verarbeitet.

Die Messverstärker erlauben den Trägerfrequenz- und Gleichspannungsbetrieb. Durch die gewählte Anschlusstechnik wird gesichert, dass die Kabeleinflüsse
in allen Schaltungsvarianten vollständig ausgeglichen werden. Spezielle
Schaltungsaufwendungen, ähnlich der Kreuzerschaltung, sind daher nicht
notwendig.
Zusätzlich sind weitere unterschiedliche Aufnehmer und Signalquellen anschließbar.

Die neuen imc Messverstärker unterstützen "plug&measure" die automatische Sensorkennung TEDS (Transducer Electronic Data Sheet) nach IEEE P1451 für Smart Sensors und erweitern sie, in Verbindung mit den Universalkanälen der neuen Messverstärker, auf beliebige Sensoren. Preiswerte TEDS-Speicherclips lassen sich in das Sensoranschlusskabel oder unmittelbar in den Stecker integrieren.

Für einen möglichst sensornahen Aufbau, sind die W-LAN fähigen Messverstärker vernetzbar über Ethernet TCP/IP oder CAN-Bus. Sie stehen in Ausführungen mit 4 bis 64 Kanälen pro Grundgerät zur Auswahl, wobei durch synchrone Kaskadierung die Grenze für die Gesamtkanalzahl nach oben offen ist.

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