imc STUDIO 5.0

imc STUDIO Setup

imc STUDIO Setup: Messhardware verwalten und konfigurieren

imc STUDIO Setup: Einstellen der analogen Kanäle
imc STUDIO Setup: Einstellen der analogen Kanäle

imc STUDIO Setup dient zur vollständigen Konfiguration Ihrer Messaufgabe. Über eine tabellarische Darstellung erhalten Sie einen schnellen, strukturierten Überblick über ihre Einstellungen. Sortier- und Filterfunktionen helfen auch bei vielen Kanälen die Übersicht zu behalten. Gleichzeitig können Sie auf intuitive Weise die Darstellung jederzeit an Ihre Bedürfnisse anpassen und so z.B. Parameter ausblenden oder zusammenfassen, feste Einstellungen hinterlegen oder eigene Parameter hinzufügen. Tabellen-Zellen stellen übersichtlich die aktuell gewählten Einstellparameter dar und bieten beim direkten Klick sofort ein passendes Popup Menü zur Auswahl der möglichen Optionen an.

Für weniger erfahren Anwender gibt es, neben der kompakten Tabellendarstellung, alternativ die Möglichkeit über eine Assistenten durch die Einstellungen geführt zu werden.

Eigene Konfigurationsansichten erstellen

Das Tabellenkonzept zur Kanalkonfiguration ist sofort intuitiv zu erfassen: Jede Zeile repräsentiert einen Kanal, jede Spalte eine Einstell-Option und die Zelle schließlich die konkrete Wahl. Welche Einstell-Optionen (Spalten) angezeigt werden, ist dabei frei wählbar. Tabellenspalten können beliebig geordnet oder verborgen werden. So sind stets nur genau so viel Informationen sichtbar wie nötig, diese jedoch so übersichtlich und kompakt wie möglich. Und da es für „die“ optimale Auswahl bekannterweise keine universelle Regel gibt, können beliebig viele Ansichten erstellt und abgespeichert werden - immer angepasst an den Benutzer und die Anwendung.

So erlauben Ansichten gezielt zu steuern, welcher Grad an Einstellmöglichkeiten dem Benutzer geboten werden. Abhängig von dessen Rolle oder Qualifikation kann z.B. der erfahrene Spezialist oder Einrichter sämtliche Einstelloptionen zur Verfügung haben, während dieselbe Mess-Konfiguration dann etwa von einem Prüfstands-Bediener mit einer Ansicht benutzt wird, die durch drastische Reduktion maximale Bediensicherheit und Übersicht garantiert.

imc STUDIO View compact
View: compact
imc STUDIO View standard
View: standard
imc STUDIO View complete
View: complete

Vorgabewerte schaffen Sicherheit

Einstellparameter die verborgen werden sollen, weil sie nicht verändert werden brauchen, benötigen selbstverständlich wohldefinierte Vorgabewerte (defaults). Eine sehr einfach zu bedienende aber trotzdem ausgesprochen flexible und mächtige Funktion erlaubt dies: Die Einstellungen eines selektierten Kanals und zwar auch jene, welche verborgen werden sollen, können als Vorgabewerte für alle oder aber für eine spezielle Klasse von Kanälen definiert werden, etwa aller Kanäle gleichen Typs.
So erreicht man volle Kontrolle auch über die verborgenen Eigenschaften der Kanäle bzw. des Systems, die im Hintergrund stets erreichbar bleiben und jederzeit zurück in den Fokus gebracht werden können.

Sortieren und Filtern von Kanälen

Mehrstufiger Assistent zur automatischen Kanalbenennung
Mehrstufiger Assistent zur automatischen Kanalbenennung
Ergebnis nach automatischer Benennung
Ergebnis nach automatischer Benennung
Einfacher Assistent zur automatischen Kanalbenennung
Einfacher Assistent zur automatischen Kanalbenennung

Bei vielkanaligen Messungen hilft die integrierte Sortier- und Filterfunktionen immer alles im Blick zu behalten. Eigene Filter erlauben nach frei definierbaren Kriterien bestimmte Kanäle ein- bzw. auszublenden. So erhalten Sie mit nur einem Klick ihre gewünschte Kanalliste.

Die Filterung kann dabei auf zwei Arten erfolgen:

  1. Für jede Spalte kann ein einfaches Auto-Filter eingestellt werden, das eine logische Filterbedingung definiert, wie z.B. Anzeige nur jener Kanäle die in der Spalte "Messmodus" als Brückenkanäle konfiguriert wurden
  2. Über den universellen Filter-Editor kann auf interaktive Weise ein ganzer Satz von Filtern definiert werden. Diese komplexen logischen Ausdrücke können mehrere Parameter (Spalten) verknüpfen und ermöglichen damit eine sehr selektive Auswahl. Einmal formuliert, kann ein solches Filter bei Bedarf einfach mittels „Häkchen“ aktiviert werden.

Eine Technik, die es erleichtert, auch bei umfangreichen Systemen mit Hunderten von Kanälen stets volle Kontrolle und Übersicht zu behalten.

Die geführte Konfiguration

Neben der tabellarischen Darstellung steht ein alternativer Zugang zur System-Einstellung über geführte  Einstellmenüs zur Verfügung. Diese sind, orientiert am Signalfluss; in mehrere Registerkarten (Tabs) untergliedert. Sie führen den Benutzer systematisch durch alle relevanten Einstellungen, beginnend bei Namensgebung, Kommentierung, Skalierung und Parametrierung der Signalkonditionierung, über Filterung, Vorverarbeitung und Trigger-Einstellung bis hin zu Optionen der Datenspeicherung.
Beide Zugänge, Übersichtstabelle und geführte Menüs stehen stets gleichzeitig zur Verfügung und können wahlweise verwendet werden. Beide Methoden erlauben Mehrfachselektion von Kanälen, die dabei auch nicht benachbart oder gleichartig sein brauchen, was besonders in Verbindung mit den intelligenten Filteransichten eine sehr komfortable und sichere Bedienung erlaubt.

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