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Fragen zur imc Hardware

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Kann ich über den Ethercat verschiedene Produktgruppen verbinden?

Sie können ein imc CRONOScompact mit einem imc CRONOSflex Verstärker verbinden.

Ein imc CRONOScompact hat einen EtherCAT Master Out Anschluss.

Diesen Anschluss können sie mit einen imc CRONOSflex Verstärker Anschluss IN (Ethercat) auf der Rückseite verbinden.

Die Verstärkermodule werden dabei automatisch erkannt und können wie ein Verstärkereinschub benutzt werden.

Das Basisgerät (z.B. CRFX 2000G) kann nicht mit einem imc CRONOScompact über Ethercat verbunden werden.

Außerdem:

Mit dem Feldbus Modul EtherCAT Slave Interface (imc ECAT-Slave-IF) ist der Einsatz von imc CRONOSflex oder imc CRONOScompact in einem Automatisierungssystem mit EtherCAT-Feldbus möglich.

Über das Interface wird das komplette imc CRONOS Gerät als Slave-Modul in den EtherCAT Feldbus eingebunden, welcher von einem externen EtherCAT Master betrieben wird.

Damit sind Daten aus dem imc Messgerät innerhalb eines EtherCAT Systems verfügbar und es wird eine Integration des Geräts in andere System-Umgebungen möglich.

Wie kann ich feststellen ob die USV in meinem Messgerät defekt ist?

Bitte schalten Sie das imc Messgerät ein und simulieren Sie einen Stromausfall. 

Wenn das Gerät nach der eingestellten USV-Zeit +5 Sekunden herunterfährt ist die Funktion der USV gegeben.

Geht das Gerät vorher aus, ist entweder der Akku der USV nicht lange genug geladen worden oder die USV ist defekt.

Um das Messgerät zu laden, hängen Sie das Messgerät für 6h im eingeschalteten Zustand an das Stromnetz.

Anschließend können Sie wieder den Stromausfall simulieren.

Mein imc Messgerät funktioniert nicht korrekt, wie kann ich die Fehlerursache eingrenzen?

Bitte speichern Sie ihr Experiment ab, starten Sie den Rechner und das Messgerät neu.

Tritt der Fehler immer noch auf, erstellen Sie ein komplett neues Experiment und schalten Sie einige Kanäle des Messgerätes aktiv. Starten Sie anschließend die Messung. 

Funktioniert die Messung mit dem neuen Experiment, liegt die Ursache häufig an Fehlern im Experiment. Bitte kontrollieren Sie die letzten Änderungen an ihrem Experiment und kontaktieren Sie bei Bedarf die Hotline.

Funktioniert die Messung auch mit dem neuen Experiment nicht, könnte ein Hardwarefehler des Messgerätes vorliegen. Bitte kontaktieren Sie die Hotline und halten Sie die Seriennummer des Messgerätes und die verwendete Softwareversion bereit.

Wie kann ich mir in Online FAMOS einen schnellen GPS Kanal erzeugen?

Um einen „schnellen“ GPS Kanal zu erzeugen, verwenden Sie einfach einen entsprechenden, schnellen Referenzkanal und benutzen Sie diesen mit der Funktion „CreateVChannelInt“. Zur Nutzung dieser Funktion müssen im Online FAMOS die Steuerkonstrukte aktiviert sein.

Geben sie folgende Zeilen in Online FAMOS mit Steuerkonstrukten ein:

VC_Satellites = CreateVChannelInt(Kanal_001, pv.GPS.satellites)

VC_Longitude = CreateVChannelInt ( Kanal_001, pv.GPS.longitude)

VC_Latitude = CreateVChannelInt ( Kanal_001, pv.GPS.latitude)

VC_Speed = CreateVChannelInt ( Kanal_001, pv.GPS.speed)

Der Kanal_001 ist der schnelle Referenzkanal und bildet damit die „Zeitspur“ für den virtuellen Kanal „VC_Satellites“. Für jeden Wert, den die GPS Mouse liefert, gibt eine entsprechende Prozessvektor-Variable.

Ab welcher imc CANSAS Version wird das Kvaser Leaf SemiPro HS unterstützt?

Das Interface wird ab der imc CANSAS Version 1.9 R4 unterstützt

Meine Messdaten wurden nicht abgeschlossen. Wie kann ich sie reparieren?

Nicht abgeschlossene Messdaten können u.a. auftreten wenn die USV im Gerät defekt ist und das Messgerät sich daher nicht korrekt herunterfahren kann.

Um die nicht abgeschlossenen Messdaten zu reparieren gehen Sie folgendermaßen vor:

Laden Sie sich dazu bitte zuerst einmal folgende Datei herunter:

http://www.imc-berlin.de/download-center/produkt-downloads/imc-devices/software/

Dann kopieren Sie einfach die Repair.exe und die dirrepair.bat in den Ordner mit den defekten Dateien (Vorher Sicherheitskopie erstellen!) und führen dann die dirrepair.bat aus. Danach sollten sich die defekten Daten wieder öffnen lassen. Das geht leider nicht in allen Fällen. Machen Sie deshalb bitte vorher immer eine Sicherheitskopie der Daten. Sollten sich die Daten nicht reparieren lassen, kontaktieren Sie bitte die Hotline.

Warum funktioniert das Einlesen von TEDS beim imc CRONOSflex ISO2-8 nicht?

Das Einlesen von TEDS funktioniert bei diesem Modul zurzeit nur, ohne das "Vorbereiten" auszuwählen:

Gerät ein -> mit Software verbinden -> alle Kanäle aktivieren -> TEDS einlesen

(ref. IT#19420)

Warum wird beim CANSAS-SCI16 nur 1Hz für Temperaturmessungen empfohlen?

Bei der empfohlenen Einstellung von 1 Hz Kanalrate entstehen Datenblöcke in der Größenordnung von ca. 50 ms. Diese werden einem Blockmittelungsfilter unterzogen, das folgende Charakteristik hat:

  • -3 dB@ 12 Hz
  • -60 dB@50 Hz

Dieses Schema skaliert (nur) näherungsweise mit der Abtastrate.

Sofern Störungen oder reale Signalfrequenzen von 50 Hz oder darüber erwartet werden, ist daher ein Betrieb mit maximal 1 Hz / Kanal angeraten. Andernfalls können durch Aliasing „halbwegs beliebige“ Spiegelfrequenzen entstehen, die durch nachträgliche Filterung nicht mehr zu entfernen sind und deren Herkunft in der Regel nicht mehr analytisch erklärt werden können.

Das Ergebnis sind beliebig gestaltete Geistersignale in Gestalt von Spiegelfrequenzen (Differenzen von Vielfachen aus Abtast- und Störfrequenzen) die sich in scheinbar wabernden Temperaturverläufen äußern.

Anmerkung: Es wird empfohlen die Temperaturmessung auf max. 1 Hz zu beschränken. Es gibt hierzu allerdings keine softwareseitige Beschränkung.

Wie erfahre ich den Netzwerknamen meines Gerätes sowie die zugehörige MAC-Adresse?

Netzwerkgerätebezeichnung und MAC-Adresse

Meldung der Geräte im Netz (Gerätebezeichnung und MAC-Adresse)

Hier erfahren Sie wie Sie den Netzwerknamen des Gerätes sowie die MAC-Adresse von TCP/IP-Geräten ermitteln.

1. Netzwerknamen des Gerätes ermitteln

 

Die Geräte melden sich mit der Gerätebezeichnung laut Typschild im Netzwerk.

2. MAC-Adresse eines TCP/IP-Gerätes ermitteln

Zum Ermitteln der MAC-Adresse muss zuerst ein Ping auf die IP-Adresse des Messgerätes gesendet werden danach ermitteln Sie die MAC-Adresse über den Befehl "arp –a".

Die IP-Adresse ermitteln Sie bei Geräten mit Seriennummer 12xxx mit 400kHz Summenabtastrate und Seriennummer 13xxxx sowie 14xxxx nutzen mit dem Programm IF Config bei allen anderen Geräten das Programm TCP/IP Config. Die Erläuterungen erfolgen für das Programm IF-Config; das Programm TCP/IP Config ist ähnlich zu bedienen.

Starten Sie das Programm imcDevices IF-Config, es befindet sich im Start-Ordner der imcDevices.

Suchen Sie Ihr Messgerät im Netzwerk; gehen Sie auf die "LAN Konfiguration". Die aktuelle IP-Adresse können Sie hier ablesen.

Vorgehensweise:

Gehen Sie auf "Start", dann auf "Ausführen" und tragen Sie bei Windows NT, 2000, XP und Vista "cmd" und bei Windows 95, 98, Millennium "command" ein.

 

In der der DOS Shell (MS-DOS Eingabemaske) tragen Sie bitte per Hand "ping" gefolgt von der IP-Adresse ein (z.B. ping 10.0.10.11 ) und betätigen "Enter" als nächstes schreiben Sie "arp – a" und betätigen wieder "Enter", jetzt wird die MAC-Adresse ermittelt, diese finden Sie aufgelistet hinter der IP-Adresse in der Spalte "Physikal. Adresse", die Sie für "ping" verwendet haben.

 

 

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Wie installiere ich mein (von imc geliefertes) Kvaser Interface, um es unter imc CANSAS nutzen zu können?

Legen Sie die mitgelieferte Treiber CD ein und folgen Sie den Installationshinweisen. Alternativ können Sie die Treiber auch unter folgendem Link herunterladen:

Erst nach der Installation des Treibers sollten Sie das Interface mit dem PC verbinden.

Beim anschließenden Verbinden mit dem PC kommt der Windows Wizard „Neue Hardware gefunden“. Da Sie bereits alle erforderlichen Treiberdaten installiert haben, brauchen Sie sich lediglich durch das Menü klicken. Windows erkennt und verknüpft die Treiberdaten in diesem Schritt automatisch.

Im letzten Schritt wird das Interface in der imc CANSAS Software unter Extras -> Interface aktiviert. Bitte wählen Sie unter „Karte“: 

KVASER GmbH (USB/PCI/PXI/ExpressCard/PCMCIA)

Und setzen den Haken bei “Interface(re)aktivieren”

Warum funktioniert der Diskstart nicht, wenn ich mit einem digitalen imc CRONOSflex Modul messe?

Der Diskstart mit den digitalen imc CRONOSflex Modulen (siehe Handbuch der imc CRONOS System Familie) wird zurzeit nicht unterstützt. Der Diskstart mit diesen Modulen ist in imc Software Versionen ab dem 19.03.2014 möglich.

(ref. IT#19394)

Wie kann ich feststellen ob mein CAN-Knoten auch CAN-Botschaften empfängt?

1. Mit imc CANSAS eine Konfiguration mit leeren Botschaften erstellen für alle Kanäle des CANSAS-Moduls, anschließend mit dieser Konfiguration die CANSAS-Module konfigurieren.

2. Mit dem CAN-Assistent eine neue Botschaft im CAN-Bus-Knoten einfügen > Identifier (ID): Alle Botschaften > Botschaftsprotokoll: CAN-Bus-Botschaft protokollieren.

Die Botschaft taucht nun als CAN_Messages_XX_XX unter Kanaltyp: Feldbus: Analoge Eingänge im imc STUDIO auf.

3. Diesen Kanal in ein leeres Panel ziehen und als Tabelle (Kurvenfenster) anzeigen lassen. 

4. Auf die Tabelle mittels Rechtsklick > Konfiguration > Tabelle auswählen. Das Feld Textformat umstellen auf: imc Devices, CAN-. LIN-Botschaft. 

5. Nach einem Start der Messung, sollten in der Tabelle die Botschaften sichtbar sein, selbst mit nur einem CANSAS-Modul.

Ich habe den Treiber für den imc CAN/USB Adapter installiert, aber mein Interface wird nicht erkannt! Warum?

Bis Ende 2014 wurde der imc CAN/USB Adapter geliefert. Der Installationsdialog am Ende der imc CANSAS Installation bezieht sich auf den Treiber dieses Interfaces. 

Wie Sie ihr Kvaser Leaf SemiPro HS Interface für imc CANSAS einrichten ist in einer weiteren FAQ beschrieben.

Ich habe ein imc USB Interface bestellt und Kvaser Leaf SemiPro HS Interface für imc CANSAS bekommen, ist dass ein Fehler?

Nein, Ende 2014 wurde das imc CAN/USB Interface wegen einer Bauteilabkündigung durch das auf dem Markt bewährte Kvaser Leaf SemiPro HS Interface ersetzt.

Warum misst mein imc CRONOSflex ISO2-16-2T nicht?

Das Modul imc CRONOSflex ISO2-16-2T wird ab der folgenden Software Version unterstützt:

  • imc DEVICES 2.8 R5 SP4

Eine ausführliche Übersicht der Software Voraussetzungen und den imc Messgeräten finden Sie hier.

Wie kann ich kontrollieren ob mein CAN-Knoten auch CAN-Botschaften empfängt?

1. Mit imc CANSAS eine Konfiguration mit leeren Botschaften erstellen für alle Kanäle des CANSAS-Moduls, anschließend mit dieser Konfiguration die CANSAS-Module konfigurieren.

2. Mit dem CAN-Assistent eine neue Botschaft im CAN-Bus-Knoten einfügen > Identifier (ID): Alle Botschaften > Botschaftsprotokoll: CAN-Bus-Botschaft protokollieren.

Die Botschaft taucht nun als CAN_Messages_XX_XX unter Kanaltyp: Feldbus: Analoge Eingänge im imc STUDIO auf.

3. Diesen Kanal in ein leeres Panel ziehen und als Tabelle (Kurvenfenster) anzeigen lassen. 

4. Auf die Tabelle mittels Rechtsklick > Konfiguration > Tabelle auswählen. Das Feld Textformat umstellen auf: imc Devices, CAN-. LIN-Botschaft. 

5. Nach einem Start der Messung, sollten in der Tabelle die Botschaften sichtbar sein, selbst mit nur einem CANSAS-Modul.

C-Serie: Drift bei inkrementaler Wegmessung?

Betrifft imc DEVICES 2.6 R3 SPx und imc C-SERIE

Die Wegmessung mit imc DEVICES 2.6 R3 SPx und einem Gerät der imc C-SERIE zeigt eine Drift. Eine Vergleichsmessung mit imc CRONOS-PL CRPL/ENC-4 ist richtig.

Der Fehler kann vermieden werden, indem im Online FAMOS nicht die Summe sondern das Integral gebildet und dann durch die Abtastzeit dividiert wird.

Bsp.:
“Weg_SM_CS_Integral = IntegralP( Enc_SM_CS )/0.00002”

statt

“Weg_SM_CS = Sum( Enc_SM_CS, 1 )”

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Modus „Ereignisse“ statt „Weg(diff)“ einzustellen und dann im Online FAMOS aufzusummieren.

Hinweis: Dies ist eine sehr rechenintensive Methode und führt dazu, dass Online FAMOS unter Nutzung dieser Funktion fast ausgelastet ist.

Hintergrund: Der DIOENC im C-Seriengerät löst die Impulse höher auf als der CRPL/ENC4 des CRONOS-PL. Bei der Aufsummierung tritt aufgrund eines natürlichen, numerischen Problems bei Floating-Point-Prozessoren ein Fehler auf.

Warum finde ich mein imc CANSAS Modul nicht am CAN-Bus?

1.) Ist der CAN-Bus richtig terminiert?

Beide Enden müssen mit einem Terminator (124 Ohm, entsprechend CiA) abgeschlossen werden. Hat das Modul bzw. Messgerät nur einen CAN-Bus Anschluss, z.B. imc CRONOS-PL, sollte die Terminierung über ein Y-Kabel und einem Terminator erfolgen.

2.) Ist an allen Modulen die gleiche Übertragungsgeschwindigkeit / Baudrate eingestellt?

Bei allen an einem Knoten betriebenen CAN-Bus-Teilnehmern / Modulen muss die gleiche Baudrate eingestellt sein, da sonst die Kommunikation der Bus-Teilnehmer nicht möglich ist


3.) Passt die eingestellte Baudrate und der Kabelquerschnitt zur Leitungslänge?


Die Übertragungsrate auf dem Bus ist abhängig von der Leitungslänge, dem Leitungsquerschnitt und der Anzahl der Knoten. Je größer die Leitungslänge, desto kleiner ist die mögliche Übertragungsrate und desto größer muss der Leitungsquerschnitt gewählt werden.

Weitere Hinweise finden Sie im aktuellen CANSAS Handbuch -> Kapitel Inbetriebnahme -> CAN-Bus-Beschreibung

Wieso wird mein NetBEUI Messsystem in der Netzsuche unter MS Windows XP nicht angezeigt?

ACHTUNG: Neuere Windowsversionen als Windows XP unterstützen kein NetBEUI mehr.

Unter MS Windows XP muss zur Installation des NetBEUI-Protokolls im Gegensatz zu den vorherigen Windowsversionen folgende Installationsanweisung eingehalten werden. Falls sich NetBEUI bereits auf Ihrem PC befindet, deinstallieren Sie es bitte vor der Neuinstallation und starten Sie Ihren Rechner neu.

1. Windows XP CD-ROM in CD-ROM einlegen und in das Verzeichnis Valueadd\MSFT\Net\NetBEUI wechseln.

2. Nbf.sys nach %SYSTEMROOT%\System32\Drivers kopieren.

3. Netnbf.inf nach %SYSTEMROOT%\Inf kopieren.

4. Start anklicken, Systemsteuerung anklicken, Netzwerkverbindungen doppelt klicken.

5. Mit der rechten Maustaste auf die LAN Netzwerkverbindung klicken und dann Eigenschaften auswählen.

6. Auf der Einsteckkarte Allgemein den Button Installieren klicken.

7. Im erscheinenden Dialog Protokoll auswählen und Hinzufügen klicken.

8. Jetzt sollte bereits das NetBEUI Protokoll in der Liste auswählbar sein. NetBEUI auswählen und OK klicken.

9 Computer neu starten.

Bemerkung: Sie benötigen Administratorrechte auf Ihrem PC.

Warum funktioniert der Kalibriersprung bei meinem imc CANSAS Modul nicht richitg?

Beim Kalibriersprung darf kein Kanal der auf Halb- bzw. Viertelbrückenmessung eingestellt ist, offen sein. Ansonsten kommt es bei anderen Kanälen, die sich im Halb- bzw. Viertelbrücken-Messmodus befinden, während des Kalibriersprungs, zu falschen Messwerten.

Wir empfehlen daher nicht beschaltete Kanäle auf Spannungsmessung mit maximalen Bereich einzustellen oder diese Kanäle nicht zu übertragen (in der CANSAS Software in „Ohne CAN Botschaft“ verschieben).

Warum bekomme ich unplausible Messwerte an meinem Messsystem angezeigt?

Häufig lässt sich das Problem auf eine unzureichende Erdung der Geräte bzw. Schirmung der Signalleitungen zurückführen. Durch Potentialunterschiede zwischen den Modulen und anderen, angeschlossenen Geräten, z.B. Laptop, BusDAQ usw. kommt es zu Ausgleichsströmen, die Störungen verursachen können und im schlimmsten Fall das Modul zerstören können.

Abhilfe
1. Erdung des CANSAS Moduls

Das dunkel eloxierte Aluminiumgehäuse selbst ist aufgrund der Eloxalschicht nicht oder nur schlecht leitend. Zur Erdung sind daher die Gehäuse- bzw. Verriegelungsbolzen der DSUB-Anschluß-Buchsen zu verwenden.

2. Schirmung der Signalleitungen

Grundsätzlich ist zur Einhaltung der Grenzwerte bezüglich EMV und Funkentstörung die Verwendung von geschirmten und geerdeten Kabeln notwendig. In vielen Fällen ist die Benutzung eines kostengünstigen, mehradrigen und einfach geschirmten Kabels (auch für mehrere Kanäle) ausreichend, siehe Bild 1.

Dagegen kann es in anderen Fällen nötig sein, doppelt geschirmtes Kabel zu verwenden, d.h. ein gemeinsamer geerdeter (CHASSIS) Mantelschirm, in dem (auch mehrere) individuelle Koaxleitungen geführt werden.

Insbesondere unter folgenden Bedingungen kann dieses Verfahren nötig sein, um erhöhte Störeinkopplung (”Rauschen”) zu vermeiden:
- "hoher” Innenwiderstand der Signalquelle (> 100 Ohm)
- nicht geerdete Signalquellen (isoliert oder hochohmig gegenüber CHASSIS und/oder Bezugsmasse der Versorgung)
Siehe dazu Bild 2.

3. Erdung vom CAN-Bus

Bei langen CAN-Bus Leitung zwischen dem geerdeten Modul und dem CAN-Datensammler (Messgerät) kann es zu Ausgleichsströmen auf dem Bus kommen. Daher darf der CAN-Bus Schirm nur einseitig aufgelegt werden.

Weitere Hinweise finden Sie im CANSAS Handbuch, Version 1.6, Kapitel 5.4

Wie finde ich heraus, ob ein Gerät eine CAN1 oder CAN2 Schnittstelle besitzt?

  1. Schließen Sie Ihr Meßgerät an den PC an
  2. Öffnen Sie imc DEVICES und verbinden Sie sich mit dem Gerät
  3. Gehen Sie nun auf: Geräte -> Eigenschaften...
  4. Nach der Speicherabfrage öffnet sich das Fenster Gerätekonfiguration
  5. In der Tabelle finden Sie den Eintrag MFBus-Modul
  6. Klicken Sie auf das "+" am linken Rand der Spalte, es wird eine neue Reihe ("Typ") sichtbar
  7. Auf der rechten Seite der Reihe können Sie nun den Typ des Feldbusinterface ablesen
  8. Bei der Bezeichnung CAN (MCAN) handelt es sich immer um ein CAN 1 Interface
  9. Bei der Bezeichnung CAN (MBUS_X) handelt es sich immer um ein CAN 2 Interface

Was muss ich beim Gebrauch von Li-Ion Akkus beachten?

Wegen der unvermeidlichen Selbstentladung der Li-Ion Akkus (Smart Batterien) wird empfohlen, das Gerät nach spätestens 3 Monaten Betriebspause wieder an eine Versorgung anzuschließen bis die internen Li-Ion Akkus wieder voll geladen sind.

  • Die Ladung der Akkus erfolgt automatisch bei anliegender Versorgung und eingeschaltetem Gerät.
  • Ladedauer pro Li-Ion Akku: bis zu 3 Stunden
  • Bei Lagerung von entladenen Smart Batterien kann deren interner Schutz vor Tiefenentladung aktiviert werden.
    Beim nächsten Ladevorgang wird dann zu Beginn nur mit einem sehr kleinen Ladestrom zum Reaktivieren der Smart Batterie geladen, was die gesamte Ladedauer entsprechend verlängert.
  • Die Lagerung von entladenen Smart Batterien ist nicht zu empfehlen und kann unter Umständen die Li-Ion Akkus (das Akkupack) unbrauchbar machen!
  • Kapazität pro Li-Ion Akku:

    • 69 Wh (klein, CRFX/HANDLE-LI-IO-L)
    • 95 Wh (groß, CRC/B-Li-IO-1 und -2)



* Betrifft imc CRONOScompact (CRC/B-Li-IO-1 und -2) und imc CRONOSflex (Power Handle: CRFX/HANDLE-LI-IO-L)

Weitere Informationen finden Sie in dem Dokument Zusatzinformation Li-Ion-Akkus

Das Handbuch und technische Daten finden Sie in unserem Dowload-Center

Gibt es für mein Messgerät eine SSD Festplatte zum Nachrüsten?

Ja die gibt es!

Verfügbar ist eine interne 128 GB SSD Festplatte (SATA) für imc CRONOSflex (CRFX-400,CRFX-2000) und für CRONOScompact.
Eine SSD Festplatte bietet Ihnen den wesentlichen Vorteil der Rüttelfestigkeit gegenüber IDE Festplatten.
Einen weiteren Vorteil bietet der verfügbare Temperaturbereich. Die bisher verfügbaren IDE Festplatten waren von 0°C bis +50°C spezifiziert. Die SSD Festplatte ist für einen Temperaturbereich von -10°C bis +70°C spezifiziert.

Grundsätzlich gilt: Nicht jede Handelsübliche SSD Festplatte funktioniert in den imc Messgeräten. Die von uns angebotenen Festplatten wurden von uns speziell ausgewählt und getestet.

Für weitere Fragen steht Ihnen gerne Ihr Vertriebspartner oder unsere technische Hotline zur Verfügung.

Was ist bei Flashdisks zu beachten?

Flashdisks: Was ist zu beachten?

Prinzipiell kann jede handelsübliche CF-Speicherkarte verwendet werden. Allerdings unterscheiden sich die am Markt erhältlichen Karten in Schreib-/Leserate, Timing und der Leistungsaufnahme. Im "Worst-Case" führt dies zu Datenverlust.

Bitte beachten Sie deshalb unser White Paper zum Thema „Hinweise zum Gebrauch von Wechseldatenträgern“.

Achtung: Wir empfehlen werkseitig getestete Flashdisks zu verwenden, denn ein Datenüberlauf bedeutet Verlust von Messdaten!

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