Rotierende Bauelemente präzise simultan erfassen

Bei heutigen Messaufgaben in der Fahrzeugtechnik rückt die Vermessung von Baugruppen, die aus mehreren rotierenden Teilen bestehen, immer mehr in den Fokus. Der Trend zur ganzheitlichen Betrachtung von Fahrzeugkomponenten stellt besonders die telemetrische Signalübertragung vor neue Herausforderungen.

Früher war es nicht einfacher, aber weniger komplex: Bei Experimenten in der Betriebsfestigkeit ermittelte man die Belastungen, denen ein einzelnes Bauteil im Betrieb ausgesetzt war. Handelte
es sich um ein rotierendes Bauteil wie eine Welle, Achse oder Rad, wurde die Messleitung durch ein Telemetriesystem ersetzt. Dazu kam ein analoges 1-Kanal-Telemetriesystem zum Einsatz, das über eine Sendeeinheit direkt am Bauteil die geforderte Messgröße erfasste und sie zur zugeordneten
Empfangseinheit funkte. Für die aktuelle Fahrzeugentwicklung erwiesen sich diese Messmittel mehr und mehr als unzureichend: Soll beispielsweise die Effizienz eines komplexen Antriebsstrangs mit mehreren angetriebenen Achsen dynamisch erfasst werden, müssen von mehreren Bauteilen simultan Messdaten abgenommen
werden.

Erschienen in ELEKTRONIKPRAXIS Sonderheft Messtechnik, Sensorik und Test, November 2015

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