Innovative faseroptische Sensorik integriert

SENSOR+TEST 2014: fos4X-Messtechnik in imc STUDIO 5.0

Die auf der Technologie der Faser-Bragg-Gitter basierenden Sensoren der fos4X GmbH sind ab sofort für Anwender der Datenerfassungs,- Visualisierungs- und Automatisierungssoftware imc STUDIO 5.0 verfügbar. Faseroptik-Spezialist fos4X erfasst mit seinen Sensoren und Messgeräten kleinste Materialdehnungen und erlaubt so hochpräzise Messungen von Temperatur, Kraft, Spaltmaßen etc. Die robusten, nur 3 mm großen Sensoren lassen sich in Verbundstoffe integrieren und sind unempfindlich gegen elektromagnetische Einflüsse. Aktuell ist die Überwachung von Rotorblättern in Windkraftanlagen ein Hauptanwendungsbereich faseroptischer Sensoren. fos4X GmbH und imc Meßsysteme GmbH stellen ihre Kooperation und die Integration ihrer Systeme im Rahmen der Messe SENSOR+TEST 2014 vor (3. bis 5. Juni 2014, Messe Nürnberg, Halle 11/Stand 221).

Die faseroptischen Sensoren von fos4X sind eine unempfindliche, langlebige Alternative zu herkömmlichen Dehnungsmessstreifen. Die fos4X-Sensoren können etwa tausendmal mehr Lastzyklen erfassen. „Mit der Integration der faseroptischen Sensoren ist eine schnellere und preiswertere Ausführung der Installation pro Messstelle möglich, die zudem unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Einflüssen ist. Und dies sind nur zwei der zahlreichen Vorteile, von denen unsere Kunden profitieren können“, so Ralf Winkelmann, Vertriebsleiter, imc Meßsysteme GmbH.

Die Faseroptik-Spezialisten der fos4X GmbH nutzen die Technologie der Faser-Bragg-Gitter, also Lichtwellenleitern mit eingeschriebenen optischen Interferenzfiltern. Über die sich ändernden reflektierten Wellenlängen lassen sich Messgrößen wie Dehnung, Temperatur oder Kraft erfassen. Die Messgrößen werden durch Peaks im nahinfraroten Spektrum repräsentiert, die Messgenauigkeit liegt bei ± 0,1 Pikometer. Die nur drei Millimeter langen Sensoren können direkt in Faserverbundstoffe integriert werden. All dies macht faseroptische Messsysteme für Anwendungen in Windkraftanlagen, aber auch in Maschinenbau und Fahrzeugtechnik interessant. „Im Monitoring von Windkraftwerksrotoren haben wir bereits gezeigt, welche Vorteile faseroptische Sensoren gerade unter außergewöhnlichen Einsatzbedingungen bieten. Die Integration in die imc-Software erlaubt jetzt die Kombination von fos4X-Messsystemen mit anderen Messgeräten und den zügigen Aufbau komplexer Systeme. Viele Branchen vertrauen seit Jahren auf Messtechnik von imc – das eröffnet den von unseren Faseroptik-Spezialisten entwickelten Messverfahren neue Anwendungsmöglichkeiten“, sagt Stefan Eichhorn, Leiter Vertrieb und Marketing bei der fos4X GmbH.

Durch die Einbindung faseroptischer Sensorik in die Welt der Hard- und Software der imc Meßsysteme GmbH lassen sich Produktivitätsgewinne erschließen. Zeitaufwändige Anpassungen der Sensorik an die Messsysteme entfallen, umfassende und vielkanalige Messungen sind möglich. Ob im Fahrzeug an Anlagen oder Maschinen, beim Messen und Überwachen zusammen mit imc-Geräten arbeiten fos4X Sensoren in mechanischen und mechatronischen Anwendungen Hand in Hand. Diese können zusammen mit nahezu allen gängigen Sensoren zur Erfassung physikalischer Messgrößen genutzt werden, wie z.B. Drücke, Kräfte, Drehzahlen, Vibrationen, Geräusche, Temperaturen, Spannungen oder Ströme.

Mit der umfassenden Einbindung in imc STUDIO 5.0 steht Anwendern der fos4X-Messsysteme eine im Markt bewährte, leistungsstarke und komfortable Software zum Messen, Steuern, Regeln und Automatisieren zur Verfügung.

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